Mittwoch, 23. Juli 2008

Musik: An!

Pat Bateman urlaubt und verabschiedet sich natürlich mit...Musik!
Na denn, Herr Bateman: Gute Reise!

Wie im Urlaub

war das gestern. Ich komme mir vor, als hätte ich eine Woche in einem Strandkorb mit Butlerservice verbringen dürfen! Und dabei war ich nur ein paar Kilometer weit weg. Und die Gastgeber, ganz gastgeberisch, haben mir die Kocherei an diesem

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Herd verweigert! Und das, wo ich doch für mein Leben gerne koche. Jetzt wo ich meinen Lebensunterhalt in gänzlich anderer Branche verdiene, ist kochen, grade das gesellige Bekochen von lieben Freunden, mir eine Freude. Aber ich durfte nicht. Musste mich verwöhnen lassen, sollte mich ganz wie zu Hause fühlen (und das ohne den Zusatz: Aber benimm Dich nicht so!) und mich erholen.

Hab ich gemacht. Nee, was war das schön!

Montag, 21. Juli 2008

Heiliger BimBam!!

Da les ich doch beim Fräulein Evelyn was vom Fressenvergleich. Und neugierig wie ich nun mal bin (andere sagen doof dazu, ich bevorzuge neugierig) hab ich doch direkt mal selber...

Und dann:

Heiliger BimBam!
(Ich kenne eine Katze, die heißt BimBamPhilipDingDong, aber DIE ist jetzt auch nicht gemeint)

Also:

Ich seh aus wie River Phoenix?? Ryan Phillippe? Ich hab bestimmt auch cojones, ihr wisst schon, aber doch nicht SO!! Und was zum Teufel macht uns Heidi da? Ich bin doch gar nicht so...blond.

Verdammt, das war so nicht abgemacht! Heidi... also wirklich!



Und jetzt mal ehrlich: Ich hab noch ein anderes gemacht. Da steht ja, man soll das öfter machen. Aber ich sag euch, das wollt ihr nicht wirklich sehen. Pffff! Noch mehr Cojones! Das heb ich mir für Notfälle auf, und dann...Zack!

edit: Mit Hasenkostüm geht's auch, ne!

Also manchmal

da sollte man ja meinen, angehende Lehrer würden auf Schummeleien verzichten, oder?
Von wegen!

Sieht aus wie eine ganz normale Wasserflasche:

ganz-normal-flasche-wasser

Tja, so kann man sich täuschen:

wohl-doch-keine-normale-flasche-wasser

Tut mir leid, aber: Setzen, Sechs!

Freitag, 18. Juli 2008

Der Lindenstraßengucker und ich

Als Singlefrau in meinem Alter meint man ja ab und zu, man müsste diesen eigentlich doch sehr angenehmen Zustand beenden. Man geht zwar nicht so weit, sich von der allgemeinen Torschlusspanik um das 30. Lebensjahr herum anstecken zu lassen, also ich jetzt, ne, aber man gibt dann doch mal die Telefonnummer raus, ohne die Zahlen zu vertauschen. Könnt ja wer Nettes sein, oder?
Und nett ist jetzt hier als echtechtnett gemeint. Ich gehöre nicht zu denen, die meinen, Nett sei Scheiße, aber an einem dummen Spruch kann ich auch selten vorbei, das ist noch so ein Dilemma, aber ein anderes als das Haardilemma, aber gut. Nett also, denn eigentlich möchte ich ja einen echtechtnetten Menschen an meiner Seite, jemanden der so eine von tief innen kommende Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit ausstrahlt. Steht auf meinem imaginären Wunschzettel an Eigenschaften und Fähigkeiten des zukünftigen Ehemanns und Kindsvaters ganz weit oben, diese Eigenschaft. Ganz weit unten steht die Fähigkeit, Würgegeräusche imitieren zu können, bis einem selber davon schlecht wird. Aber egal, darum geht’s ja grad nicht.

Seit meinem 15. Lebensjahr weiß ich eigentlich, dass man echtechtnette Menschen eher nicht morgens um 4 im Pesel trifft, denn morgens um 4 im Pesel ist, naja, das Urteilsvermögen leicht getrübt. (Soviel kann ich zu der These, Frauen könnten sich nichts schönsaufen, mal sagen: Stimmt nicht, echt nicht!)
Uneigentlich hab ich letztes Jahr dort morgens um 4 doch mal meine Telefonnummer rausgegeben, ohne die Zahlen zu verdrehen. Gut, ich war schwer angeschlagen und in genau dem Zustand, in dem man überhaupt alle toll findet, die mit einem reden. Ich war denn auch einigermaßen verwundert, als am nächsten Tag, als ich im Biergarten saß, das Handy klingelte. Kurz und gut: blablabla, verabredet, blabla.

Dann, die Verabredung. Oh mein Gott. Wir haben dieselbe Schule besucht, hatten dieselben Lehrer, lustiger Austausch von Anekdötchen, Abgleich von Informationen über gemeinsame Bekannte, blablabla.

Nächste Verabredung: Och, nee, lieber nachmittags, abends muss der Herr
Zu. Einem. Treffen. Seines. Schützenvereins.
WAH! Schützenverein! Die alljährliche Geißel des friedlichen Dorflebens! I-Gitt!
Na, ok. Ist ja ganz nett der Typ, biste ma nich so, wa Scholli.

Nächste Verabredung:
"Oh, aber nicht so lange heute, ich muss MORGEN FRÜH AUF DIE JAGD."
Würg! Ein Tieretöter! Ok, bevor hier einer aufschreit: Ich komm vom Land. Ich weiß, dass Hege und Pflege im Revier sein müssen. Jäger aber sind mir trotzdem suspekt und unsympathisch.
Ich: „Wie jetzt, Du hast einen Jagdschein?“ Er: „Hab ich das nicht erwähnt?“ Ich wieder: „Nein.“ Er: „Ach, das ist mir so selbstverständlich, das erwähn ich schon gar nicht mehr. Ich denk immer, die Leute müssten das sehen.“ Ich, ihn vor meinem inneren Auge: „Ja, stimmt eigentlich, ich hätt’ es sehen können.“

Nächste Verabredung (JA, es gab noch mehrereeine! Ich geb ja nicht auf, bevor ich raushab, was mit einem Menschen so los ist, ne. Man könnte aber auch denken, ich würde mich nur gerne selber quälen.) Achwas, ich kürze das Ganze ab:
Er war also im Schützenverein, Jäger, Modellflugzeugbauer (Revellmodelle zum Selberbemalen. Ohne Motor oder so. DAS wär ja noch irgendwie beeindruckend gewesen, aber Modelle zusammenzubauen, die selbst einem 12jährigen nur noch ein müdes Gähnen entlocken, neee), ausgestopftesTiermitSilberblickimWohnzimmerdeponierer, karierteHemdenträger (DA hätte schon alles klar sein müssen! Kariertes Hemd und Samenstau: Ich studier Maschinenbau!), Maschinenbauingenieur, geiziger Rosenkohlhasser UND Lindenstraßengucker.

„Komm, ich lad Dich zum Essen ein! Aber zur Lindenstraße will ich wieder zu Hause sein. Ich such mal schnell noch mein Gutscheinheftchen für McDonalds und dann können wir los.“

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhh!!!

Herr Winkel, ich hatte es so schön verdrängt…

Donnerstag, 17. Juli 2008

Du liebes bisschen...

was man alles mit so popeligen Springseilchen anstellen kann:

Dienstag, 15. Juli 2008

...

Ich bin ja eine große Freundin von "alles selber machen". Früher habe ich sogar meine Autos repariert. Gut, ich war Befehlsempfängerin während mein Vater auf einem Höckerchen neben mir saß und dirigierte. "Hier ziehen, da drehen, noch mal ziehen, jepp, gut, jetzt anschrauben..." So reparierte ich bei Simca Nummer 1 den Anlasser, bei Nummer 2 die Bremsen, die Lichtmaschine und das Handbremsseil, nur bei Nummer 3 musste ich nichts reparieren. Da durfte ich nur, wie bei allen anderen auch, penibel genau die Flüssigkeitsstände überprüfen, Ölwechsel vornehmen und generell aufpassen, dass nichts, was an Ersatzteilen schwer zu besorgen war, kaputt ging. Und ja, ich habe es geschafft, rückwärts in eine Wanne voller Altöl zu latschen. Scheint so ein Klassiker zu sein, genau wie das Abwerfen der Ölwannenschraube in die Wanne mit dem Altöl.
Heute fahre ich ein Auto, bei dem es mir schwerfällt, auch nur ein Scheinwerferbirnchen zu wechseln. Ich tu es trotzdem, weil ich kein Geld übrig habe, um jemanden zu bezahlen, der sich dann statt meiner die Hände aufratscht.
Ok, selber machen kein Problem und bekanntlich wächst man ja mit seinen Aufgaben.
Nachdem ich heute morgen schon das dringende Bedürfnis hatte, jemandem das Herz mit einem stumpfen Löffel rauszukratzen, ihn an seinen Gedärmen aufzuhängen und als statuiertes Exempel für Faulheit, Impertinenz und Dummheit an der Stadtgrenze aufzuspießen, diese Aufgabe aber nun doch zum Schutze der Allgemeinheit meine Rechtsbeiständin übernimmt, dachte ich, ich muss doch heute noch was...
selber machen...

HA!

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Der PC ist wieder leise. Das ging mir aber auch sowas von auf den Zwirn!

Montag, 14. Juli 2008

Sätze des Tages

"Können Sie nicht einfach mal die Klappe halten?" (In der Bahn. Nicht ich.)

"Wann krieg ich endlich eine kleine Cousine?" "Krieg ich bis zum Geburtstag nicht hin, AnniBunny, tut mir leid." "Och, schade!" (Nichte & ich am Telefon. Merke: Kinder = Ironieresistent)

"Und, weiter...?" "Ich weiß nicht. Hab das Ende des Satzes vergessen..." (Kommilitonin & Ich)

"Ibbenbüren ist die seltsamste Stadt, in der ich je war." (In der Bahn. Nicht ich.)

Und weil Ibbenbüren eine der seltsamsten Städte ist, in der auch ich je war:

Sonntag, 13. Juli 2008

Ich bin ein Organisationstalent sondergleichen...

...Aber nur, wenn es darum geht, für andere etwas zu richten. Dann weiß ich immer genau, was die zu tun haben. Feiern für 300 und mehr Gäste, HWL für 140 Betten-Einrichtungen, Umzüge, Geburtstage, Konferenzen, Weiterbildungsmaßnahmen? Alles kein Problem.
Was meine eigenen Angelegenheiten angeht, bin ich eher nachlässig. Schrecklich, das.
Ich muss alles aufschreiben. Eine Zeit lang habe ich mich gewundert, warum ich so viel vergesse, warum ich so verpeilt bin und mich auf dem Weg zurück von der Waschmaschine, wo ich mich für einen Termin zum Waschen eingetragen habe, dreimal fragen muss, wann genau ich mich jetzt für die nächste Wäsche eingetragen habe. Ich weiß es wieder:
Das gute alte Listenschreiben war mir als Möglichkeit der Selbstorganisation abhanden gekommen. Aber jetzt hab ich es wieder drauf. Ich weiß genau, wann ich was machen muss. Ich schreibe Listen für die kleinsten Kleinigkeiten. Jetzt muss ich nur noch lernen, mir einen Zettel zu schreiben, auf dem steht, wo ich die entsprechenden Listen hingetan habe.
Das ist auch so ein Problem bei mir: Ich lege meinen Schlüssel zum Beispiel auf die Kommode in der Ecke, ins Regal, auf den Kühlschrank oder im schlimmsten aller Fälle, auf meinen Schreibtisch (aka Bermudadreieck).
Zwei Minuten später fange ich an, ihn zu suchen, weil ich mich nicht mehr erinnern kann, wo genau ich ihn hingelegt habe. Ich sitze dann da, mit dem Gefühl in der Bauchgegend, dass jetzt noch ungefähr zwei Minuten die Chance besteht, den Schlüssel ohne groß angelegte Suchaktion wiederzufinden. Dann fange ich an zu suchen, finde ihn meistens sofort und bin beruhigt. Seit ich mir angewöhnt habe, den Schlüssel direkt nach dem Betreten der Wohnung von innen ins Türschloss zu stecken, passiert das nicht mehr so oft. Aber es passiert immer noch. Nämlich dann, wenn ich vergesse, den Schlüssel im Türschloss zu lagern.
So ist das bei mir. Ich bin zerstreut. Unglaublich zerstreut sogar. Sollte das am Ende noch das auslösende Moment, das Zünglein an der Waage für eine universitäre Laufbahn sein? Wir werden sehen...

Aber eigentlich sollte es ja hier nur um den Schlüssel gehen. Und das auch nur deswegen.

Keys

Nix weiches dran, siehste!

Freitag, 11. Juli 2008

Die Achse des Bösen? Vergesst es, ich habe Besseres!

Da ich dieser Tage ohnehin vor Gehässigkeiten überquelle, immer genau den Satz noch hintendran sage, der besser ungesagt bliebe, liebe Leute, warum sollte ich euch nicht auch noch mit diesem, mich seit Tagen verfolgenden Ohrwurm






quälen? Da!
Möglicherweise ist genau dieser Ohrwurm ja auch verantwortlich für meine Stinkstiefeligkeiten der letzten Tage, wer weiß das schon. Dieser Song, Acapella, animierte Filme: Das ist in Wirklichkeit das Böse, Gemeine und Hinterhältige auf dieser Welt! Vergesst die Achse des Bösen!

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